
Rita Prigmore ist Überlebende des Genozids an den Sinti und Roma durch die Nationalsozialisten und ein Gründungsmitglied des Vereins Menda Yek e.V. Der Verein wurde auf Initiative von Margitta Steinbach von Nachfahren der Überlebenden der Zwangslager Berlin-Marzahn und Magdeburg Holzweg gegründet wurde. Die langfristigen Folgen des Holocaust wirken bis heute auf die Sinti Community, und das in allen Lebensbereichen. Die Zusammenhänge zwischen aktuellen Problemen und der Vergangenheit müssen immer noch anerkannt und insbesondere innerhalb der Community aufgearbeitet werden. Deshalb ist der Schwerpunkt des Vereins die Aufarbeitung des Transgenerationalen Traumas des Genozids. Der Verein wird auch tätig im Bereich Bildungschancen , Gemeinschaft und Empowerment, Historisch-Politische Bildung, und die Bekämpfung von Antiziganismus.
Programm
18.00 Uhr Begrüßung
18.10 Uhr Grußwort Dr. Mehmet Gürcan Daimagüler, Beauftragter der Bundesregierung gegen Antiziganismus und für das Leben der Sinti und Roma
18.20 Uhr Gespräch mit Rita Prigmore, Überlebende der NS-Verfolgung und Margitta Steinbach, Gründungsvorstand Menda Yek, Moderation: Lukas Welz, Vorsitzender AMCHA Deutschland
19.15 Uhr Fragen aus dem Publikum
19.45 Uhr ggf. kleiner Empfang
Die Veranstaltung findet auf deutsch und in Präsenz im Dokumentations- und Kulturzentrums Deutscher Sinti und Roma (Aufbau Haus am Moritzplatz, Prinzenstraße 84.2, 10969 Berlin) statt.
Über eine verbindliche Anmeldung unter event@amcha.de würden wir uns freuen.