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SUMMARY:"Manchmal segelt ein einzelnes Blatt" WordMusic-Performance mit Esther Dischereit
DESCRIPTION:Esther Dischereit ist Lyrikerin\, Erzählerin\, Essayistin\, Theater- und Hörstückautorin aus Berlin. Ihre Lyrik bewegt sich im Dazwischen\, als sei es ein Raum. Angefüllt mit Erinnerungen oder Träumen und wiederkehrenden Handlungen. Ohne darum gebeten worden zu sein\, nehmen sie Platz im Alltag\, im Vorübergehen und wollen nicht gehen. \nAls Tochter einer jüdischen Mutter\, die die Nazi-Zeit zusammen mit der ältesten Schwester in Verstecken überlebte\, tritt in ihren Werken eine Kindheit im Nachkriegsdeutschland zutage\, die sie als Splitter aus Auschwitz\, Dachau\, Bergen-Belsen beschrieb\, aufgehoben im eigenen Körper als fortwährende Feindlichkeit. In der Lyrik entwickelte sie die Widerständigkeit\, das Ich und gelegentlich Hymnen an das Leben. \nEsther Dischereit Sprecher_in\nRay Kaczynski Komposition / Percussion\n(dt/engl) Translation by Iain Galbraith (Englische Übersetzung wird eingeblendet) \nSometimes a Single Leaf ist Esther Dischereits erster Gedichtband in englischer Übersetzung\, erschienen 2020. Er enthält Auszüge aus ihren vorangegangenen Gedichtbänden und eine Auswahl jüngerer Gedichte. Esther Dischereit gründete das Project WordMusic. Zusammen mit Ray Kacyznski entstehen performative Klang- und Textwelten. \nBitte melden Sie sich über das Jüdische Museum Berlin zu der Veranstaltung an. \nDie WordMusic Performance findet anlässlich des Symposiums Transgenerationale statt\, bei dem Esther Dischereit ebenfalls sprechen wird.
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SUMMARY:Transgenerationale: Prägungen und Erinnerungen nach kollektiven Gewalterfahrungen
DESCRIPTION:Ausgehend von den jahrzehntelangen Bemühungen um die Anerkennung generationsübergreifender Folgen der Shoah\, beleuchtet das Symposium mit Expert*innen aus Forschung und Praxis die langfristigen Folgen von Verfolgung\, Krieg und Genozid. Von der Vergangenheit berührt werden wir durch die eigenen (familien-) biografischen Verflechtungen und durch unsere solidarische und empathische Haltung im Angesicht der Gewalterfahrungen Anderer: Wie leben Menschen\, die schwere Menschenrechtsverletzungen und Völkermord überlebt haben weiter und wie wirken ihre Erfahrungen auf die nachfolgenden Generationen aus? Welche Erkenntnisse prägen heute unseren Blick auf generationenübergreifende Traumata nach kollektiven Gewalterfahrungen? Wie betrachten wir die transgenerationalen Folgen aus psychologischer\, sozialwissenschaftlicher oder künstlerischer Perspektive?  Welche neuen Erkenntnisse können wir durch transnationale Perspektiven gewinnen und wo sind dabei die Grenzen? \nGäste sind unter anderem: Tahera Ameer\, Dr. Martin Auerbach\, Marina Chernivsky\, Esther Dischereit\, Wolfgang Kaleck\, Prof. Dr. Jan Ilhan Kizilhan\, Esther Mujawayo\, Ronya Othmann\, Dr. Kristin Platt und Prof. Dr. Natan Sznaider. \nEin Symposium von AMCHA Deutschland in Kooperation mit dem Jüdischen Museum Berlin im Rahmen des Projektes „Hakara: Transgenerationalem Trauma begegnen“\, gefördert aus Mitteln des Auswärtigen Amtes. \nSprache: Deutsch und Englisch mit Simultanübersetzung. \nKlicken Sie HIER für die Anmeldung \nAbschluss des Symposiums findet am Abend die Wort-Musik-Performance „Manchmal segelt ein einzelnes Blatt / Sometimes a Single Leaf“ mit Esther Dischereit statt. Anmeldung zur Performance ist hier über das Jüdische Museum möglich.
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SUMMARY:Vortrag: Gesellschaftliche Folgen transgenerationaler Übertragungsprozesse: eine sozialpsychologische Perspektive
DESCRIPTION:Referentin: Prof. Dr. Angela Moré\, Hannover \nSeit etwa fünf Jahrzehnten existieren umfassende psychotherapeutische und sozialwissenschaftliche Erkenntnisse über die Auswirkungen von Traumatisierungen oder verleugneten Schuldverstrickungen auf die Nachkommen der Betroffenen. Kinder und Enkel von Verfolgten und Überlebenden identifizieren sich unbewusst mit den erahnten Leiden ihrer (Groß-) Eltern und versuchen\, diese in Träumen und Inszenierungen zu verarbeiten – oft mit dem unbewussten Wunsch\, diese ungeschehen zu machen oder auf sich zu lenken\, um ihre Vorfahren zu „heilen“. Täter*innen-Nachkommen hingegen empfinden häufig Schuldgefühle und tiefe Scham und versuchen entweder\, diese abzuwehren oder sie sind intensiv mit Versöhnungs- und Wiedergutmachungswünschen befasst bis zu einer innigen Identifikation mit den Opfern und gleichzeitiger Distanzierung von den eigenen Vorfahren. In Gesellschaften mit Kriegs- und Bürgerkriegserfahrungen erfassen diese Phänomene eine große Anzahl von Nachkommen und prägen die Entwicklung von mehreren Generationen bzw. der Gesellschaften insgesamt.
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SUMMARY:Mentalisierungsdefizite und transgenerationelle Weitergabe von Traumata: Erkennen-Erklären-Behandeln
DESCRIPTION:Bekannterweise geben Eltern traumatische Erfahrungen\, die sie selbst nicht bewältigen können\, an ihre Kinder weiter. Das Eindringen der Vergangenheit der Eltern in die Gegenwart der Kinder kann sich über das Bindungsverhalten\, Identifikation mit der Bindungsperson und über Erziehungspraktiken vollziehen. Insbesondere bei Kriegs- und Foltererfahrungen\, Erfahrungen von Misshandlungen und Missbrauch\, bei psychischen Erkrankungen der Eltern\, sowie bei Flucht- und Migration treten transgenerationelle unbewusste Übertragungsphänomene in der nachfolgenden Generation auf. Sie werden nicht gemerkt und führen zu Mentalisierungsdefiziten und psychotherapeutischen Herausforderungen.\nIm transkulturellen Kontext können Traumaübertragungen und Mentalisierungsdefizite beispielsweise als kulturgebundene Verhaltens- und Denkweisen missinterpretiert werden. Im Seminar wird\, neben theoretischer Darstellungen\, mit Hilfe von Fallbeispielen aus Behandlungen das Verständnis für den Zusammenhang zwischen Mentalisierungsdefiziten und transgenerationelle Traumaübertragung dargestellt. Außerdem wird gezeigt\, wie im Sinne eines emotionalen Nachreifens\, die mentalisierungsbasierte Therapie bei den\, durch Weitergabe der elterlichen Traumata entstandenen Entwicklungs- und Reifedefiziten der Betroffenen gute Abhilfe leisten kann.\nDies setzt voraus\, dass Psychotherapeut* die therapeutische Beziehung unter den Mentalisierungaspekten stets reflektieren. Praxisrelevante Anwendung des Konzeptes der Mentalisierung im Bereich der Psychotherapie von transgenerationeller Traumaübertragung wird geübt. Betont wird der emotionale Prozess (nicht die Inhalte)\, das Denken über das Fühlen sowohl im eigenen Binnenraum als auch bei anderen. Beispiele aus der eigenen Praxis der Teilnehmer*innen sind willkommen. \nDr. Ljiljana Joksimovic ist Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie\, Psychoanalyse. Chefärztin der Abteilung für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie\, LVR Klinik Viersen\, Expertise im Bereich der transkulturellen mentalisierungsbasierten Psychotherapie. \nDr. Veronika Bergstein ist Einzel- und Gruppenpsychoanalytikerin\, Sexualtherapeutin\, Familien- und Paartherapeutin\, Supervisorin und Selbsterfahrungsleiterin. \nFortbildungspunkte bei der Ärztekammer Berlin sind beantragt. \nDas Seminar richtet sich an ärztliche und psychologische Psychotherapeut*innen (und in\nAusbildung)\nDa die Teilnehmer*innenanzahl begrenzt ist\, wird um vorherige Anmeldung unter event@amcha.de gebeten.
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SUMMARY:Care for Caregivers in Trauma Centers - Pioneer Work of Johan Lansen
DESCRIPTION:A conference organised by AMCHA Germany and Zentrum ÜBERLEBEN\n\nThe Conference is dedicated to the work of Johan Lansen (1933-2019)\, co-founder of the training institute for supervision in the Berlin Center for the Treatment of Torture victims.\nTogether with his colleague\, Ton Haans from Centrum 45\, the Dutch trauma center for survivors of war and persecution\, trained a dozen care-givers in Berlin to become clinical supervisors.\nHis work and research focused on the question how therapists process the client’s feelings of humiliation\, anxiety\, power-lessness and worthlessness\, and how they can be transmitted.\n\nProgram:\nLansen_Conference_final\nRegistration 9.30-10.00\nMorning session 10.00-13.00\n• Welcome by Christian Pross\, Zentrum ÜBERLEBEN and\nLukas Welz\, AMCHA Germany\n• Music: Jennifer Pross Flute\, Reglindis Rauca Piano\n• Ton Haans\, Amsterdam: Memories of my cooperation with Johan Lansen\n11.00-11.15 Coffee break\n• Sana Hamzeh\, Restart Center for Rehabiliation of Victims of\nViolence and Torture\, Tripoli & Beirut – Lebanon: Care for Caregivers: The overlooked key to success\n• Elisabeth Fries\, Refugio Stuttgart: Johan Lansen’s contribution\nto the development of Refugio Stuttgart\n• Christian Pross: Johan Lansen\, mentor\, teacher\, supervisor and anchor in times of crisis\n13.00-14.30 Lunch\nAfternoon Session 14.30-18.00\n• Natan Kellermann\, AMCHA Israel: Past\, present and future perspectives of Holocaust trauma transmission\n• Anton Hafkenscheid\, Sinai Centrum Amersfoort: Countertransference reactions in the treatment of trauma patients: dangers and opportunities\n16.00-16.15 Coffee break\n• Nora Balke\, Zentrum ÜBERLEBEN: Trauma specific supervision in intercultural settings according to Lansen/Haans\n• Closing session: The legacy of Johan Lansen – Discussion\nPlease notify your participation until April 30\, 2022 the latest to: pross-christian@t-online.de or christian.pross@icloud.com\nParticipants will have to show their covid-19 vaccination certificate and a covid-19 rapid test to the registration desk on entry to the location.\n\nThe conference language is English.\n\nThe conference location is directly at S-Bahn station Friedenau and in walking distance from U-Bahn station Innsbrucker Platz or Friedrich-Wilhelm Platz
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SUMMARY:Mechanismen der Trauma-Übertragung. Auswirkungen der aktuellen Kriegslage in der Ukraine auf die Gefühlserbschaften der Nachkommen von NS-Verfolgten
DESCRIPTION:Politisch-geschichtliche Ereignisse lösen emotionale Reaktionen in den Einzelnen aus. Sie werden primär durch den Charakter des Ereignisses bestimmt. Sie werden aber auch von eigenen lebensgeschichtlichen Ereignissen beeinflusst. Schließlich werden Gefühlserbschaften aus den Erlebnissen der Vorfahren durch gegenwärtige Erfahrungen aktiviert. Der Vortrag geht der Frage nach\, wie Traumata transgenerationell weitergegeben werden und welche Auswirkungen die aktuelle Kriegslage in der Ukraine auf die Gefühlserbschaften der Nachkommen von NS-Verfolgten haben können. \nPeter Pogany-Wnendt Arzt und Psychotherapeut in Köln und 1. Vorsitzender des Arbeitskreises für intergenerationelle Folgen des Holocausts\, ehem. PAKH. In seiner Arbeit beschäftigt er sich seit Jahren mit intergenerationellen Folgen des Holocaust und Gefühlserbschaften. \nDer Bundesverband Information & Beratung für NS-Verfolgte e.V. lädt herzlich ein zum Vortrag von Dr. med. Peter Pogany-Wnendt mit Publikumsgespräch im Anschluss. \nVor Ort und im Livestream \nRegistrierung zum Livestream\nhttps://bit.ly/387bj6R
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SUMMARY:Lecture "TRANSGENERATIONAL TRANSMISSION OF HOLOCAUST TRAUMA: Possible or Impossible Biomarkers of Holocaust Traumatization? lecture by Dr. Natan Kellermann
DESCRIPTION:For many years\, transgenerational transmission of trauma used to be explained with learning theories or in psychoanalytic terms as “radioactive identification.” At that time\, nobody believed that a trauma of a parent could also leave physical “scars” on the child. During the last decade significant progress in neuroscience has begun to uncover the biological mysteries of hereditary memory. This biological line of research assumes that exposure to “Holocaust radiation” might be highly toxic for a developing embryo. Despite this progress\, however\, there is still no radiation detection instrument\, such as the Geiger counter for “Holocaust radioactivity.” In his lecture Natan Kellermann will discusses the possible use of biomarkers to measure Holocaust traumatization and wether we can confirm that the traumatization of the first generation “lingered on” as a result of a germline transmission of epigenetic information between generations. \nDr. Natan Kellermann is a former executive director and chief psychologist of AMCHA\, an organization providing support to Holocaust survivors and their descendants. He is is author of numerous studies\, including the acclaimed book\, Holocaust Trauma: Psychological Effects and Treatment. \nPlease register for the event via event@amcha.de
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LOCATION:Haus der Psychologie\, Am Köllnischen Park 2\, Berlin\, Deutschland
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SUMMARY:Zeitzeugengespräch mit Rita Prigmore
DESCRIPTION:Rita Prigmore ist Überlebende des Genozids an den Sinti und Roma durch die Nationalsozialisten und ein Gründungsmitglied des Vereins Menda Yek e.V. Der Verein wurde auf Initiative von Margitta Steinbach von Nachfahren der Überlebenden der Zwangslager Berlin-Marzahn und Magdeburg Holzweg gegründet wurde. Die langfristigen Folgen des Holocaust wirken bis heute auf die Sinti Community\, und das in allen Lebensbereichen. Die Zusammenhänge zwischen aktuellen Problemen und der Vergangenheit müssen immer noch anerkannt und insbesondere innerhalb der Community aufgearbeitet werden. Deshalb ist der Schwerpunkt des Vereins die Aufarbeitung des Transgenerationalen Traumas des Genozids. Der Verein wird auch tätig im  Bereich Bildungschancen \, Gemeinschaft und Empowerment\, Historisch-Politische Bildung\, und die Bekämpfung von Antiziganismus. \nProgramm \n18.00 Uhr Begrüßung \n18.10 Uhr Grußwort Dr. Mehmet Gürcan Daimagüler\, Beauftragter der Bundesregierung gegen Antiziganismus und für das Leben der Sinti und Roma \n18.20 Uhr Gespräch mit Rita Prigmore\, Überlebende der NS-Verfolgung und Margitta Steinbach\, Gründungsvorstand Menda Yek\, Moderation: Lukas Welz\, Vorsitzender AMCHA Deutschland \n19.15 Uhr Fragen aus dem Publikum \n19.45 Uhr ggf. kleiner Empfang \nDie Veranstaltung findet auf deutsch und in Präsenz im Dokumentations- und Kulturzentrums Deutscher Sinti und Roma (Aufbau Haus am Moritzplatz\, Prinzenstraße 84.2\, 10969 Berlin) statt. \nÜber eine verbindliche Anmeldung unter event@amcha.de würden wir uns freuen.
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SUMMARY:Workshop: The Uses and Abuses of Holocaust Memory
DESCRIPTION:Im Rahmen des Symposiums “Leben mit dem Holocaust” der Barenboim-Said-Akademie in Zusammenarbeit mit AMCHA Deutschland e.V. laden wir Akteur*innen der historisch-politischen Bildungsarbeit zu einem Austausch im Workshopformat ein. Dass die Geschichte\, und besonders die der Shoah und des Zweiten Weltkrieges zur Waffe werden kann\, wissen wir nicht erst seit dem Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine\, der mit ihrer vermeintlichen “Entnazifizierung” begründet wird. 80 Jahre nach Kriegsende ist die Erinnerung an die Shoah ein Referenzpunkt\, ein umstrittenes Politikum\, und das international. Die Nachwirkung der Shoah ist heute ein großes Forschungsfeld\, findet aber bisher nur bedingt Anklang in der historisch-politischen Bildungsarbeit. \nIm Workshop widmen wir uns folgenden Fragen: Wie wird die Geschichte der Shoah rhetorisch und politisch genutzt und instrumentalisiert? Wie kann im Rahmen der Holocaust-Education mit Narrativen umgegangen und ggf. gebrochen werden? Wie kann eine zeitgemäße Erinnerungskultur in der Migrationsgesellschaft aussehen\, die vereinfachende Geschichtsdeutungen\, aber auch sich selbst immer wieder hinterfragt? Als Anstoß zur Diskussion dienen verschiedene Inputs: Den Auftakt bietet ein Vortrag des israelischen Historikers Dr. Tom Segev mit dem Titel “The Uses and Abuses of Holocaust Memory”. Anschließend wird Tanja Lenuweit\, wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Minor-Projektkontor für Bildung und Forschung\, aus dem Projekt “Der Gang der Geschichte(n)” berichten\, welches Narrative zu Jüdinnen und Juden\, Judentum\, der Shoah und Israel in ausgewählten Herkunftsländern von Zugewanderten sowie in entsprechenden Communities in Deutschland untersucht. Alisa Gadas stellt die Bildungsarbeit von AMCHA und das Projekt “Leben nach dem Überleben” vor. \nAnmeldungen senden Sie bitte bis zum 1. Mai an alisa.gadas@amcha.de\, unter Angabe Ihrer Kontaktdaten\, kurzer Information zum beruflichen/akademischen Hintergrund und der Motivation sowie zu besonderen Bedürfnissen in Hinblick auf Verpflegung (vegan/halal/kosher/anderes). Die Teilnahme ist kostenlos. Die Veranstaltung findet in deutscher und englischer Sprache statt. \nÜber die Referent*innen:\nDr. Tom Segev ist israelischer Historiker. Er forscht zur Geschichte des Nationalsozialismus\, zur israelischen Zeitgeschichte und  zum Umgang mit der Shoah in der israelischen Gesellschaft (Die siebte Million. Der Holocaust und Israels Politik der Erinnerung\, 1995). \nTanja Lenuweit ist wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Minor-Projektkontor für Bildung und Forschung und leitet dort unter anderem das Projekt “Der Gang der Geschichte(n)”. Sie war dort an den Recherchen zu Narrativen zu Jüdinnen und Juden\, Judentum\, der Shoah und Israel in Marokko und Syrien beteiligt. Sie hat langjährige Erfahrung in der Projektentwicklung und -durchführung\, in der (historisch-)politischen Bildung und in antisemitismuskritischer Bildungsarbeit sowie in der Konzeption von Bildungsmaterialien. \nAlisa Gadas ist Geschäftsführerin von AMCHA Deutschland e.V. und in der historisch-pädagogischen Bildungsarbeit tätig. Auf Grundlage der Ausstellung “Leben nach dem Überleben” entwickelte sie ein Workshopkonzept\, welches sich mit den Gegenwärtigkeit traumatisierender Vergangenheit für Individuen und Gesellschaften beschäftigt.
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SUMMARY:Leben mit dem Holocaust
DESCRIPTION:Im achten Jahrzehnt nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und der Befreiung der Konzentrationslager befasst sich dieses Symposium mit den Nachwirkungen des Holocaust auf die Überlebenden\, auf ihre Nachkommen und unsere Gesellschaft als Ganzes. „Leben mit dem Holocaust“ – das bezieht sich zunächst unmittelbar auf die Überlebenden selbst. Wie gingen sie mit der eigenen Leidensgeschichte um\, und wie wurden Erinnerungen\, Erfahrungen und Traumata innerhalb von Familien weitergegeben? Der Titel meint aber auch die Mehrheitsgesellschaft\, die sich in unterschiedlicher Art und Weise mit dem Schicksal der Überlebenden und ihrer Familien befasst hat. Welche Bedeutung hatte die Auseinandersetzung mit dieser Nachgeschichte für gesellschaftliche\, politische und historische Entwicklungen seit Kriegsende? Schließlich richtet das Symposium den Blick auf die Zukunft: Wie wird – und soll – der Umgang mit dem Erbe der Shoah nach dem Ende der Zeitzeugenschaft und in einer Zeit aussehen\, in der die Deutung und die Relevanz der NS-Vergangenheit für die Gegenwart zunehmend umstritten ist? \nIn deutscher Sprache  \nEine Veranstaltung der Barenboim-Said Akademie und von AMCHA Deutschland \nDie Einnahmen des Symposiums gehen an AMCHA Deutschland zur Unterstützung medizinischer Hilfe in der Ukraine.
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SUMMARY:Kostenloser Online-Workshop | Transgenerationales Trauma - Folgen der Verfolgung
DESCRIPTION:In diesem kostenlosen Online-Workshop widmen wir uns dem Thema „Transgenerationales Trauma – Folgen der Verfolgung“\n\nAnne-Christine Mertens und Alisa Gadas\, Referentinnen bei „Amcha Deutschland e.V.“ werden zunächst allgemein in die Thematik einführen: Unter transgenerationalem Trauma versteht man ein Trauma\, das mehrere Generationen überspannt und von den Betroffenen auf die Kinder und Kindeskinder übertragen wird. Was wird dabei wie weitergegeben und welche Faktoren können bei einer Übertragung Einfluss haben?\nIn unserem interaktiven Workshop werden dann auch individuelle und gesellschaftliche Folgen des transgenerationalen Traumas thematisiert.\n\nWir versuchen\, einen Einblick zu geben\, wie das Leben von Verfolgten nach Kriegsende weiterging und wie das extreme Trauma des Holocaust bis heute das Leben der jüdischen Zeitzeug*innen und ihrer Familien beeinflusst.\n\nAußerdem versuchen wir zu klären: Welche Rolle spielt die Gesellschaft in der Aufarbeitung kollektiver Gewalt? Wie kann eine partizipatorische Erinnerungskultur aussehen\, auch um einem Antisemitismus und Rassismus im Heute entgegenzutreten? Was kann jede*r einzelne von uns beitragen?\n\nWichtig: Dies ist kein Workshop\, der sich mit Täterbiographien auseinandersetzt\, dafür wird es zeitnah ein anderer Online-Angebot geben.\n\nDieser Online-Workshop findet im Rahmen der digitalen Demokratiewerkstatt #TeamErinnerungskultur statt\, ist aber für alle Interessierten offen und kostenlos.\n\nKostenlose Anmeldung per Mail via demokratie@awo-bayern.de\n\nDie Demokratiewerkstätten finden im Rahmen von “AWO l(i)ebt Demokratie” statt. Es gibt 5 Teams: Team Toleranz\, Team Erinnerungskultur\, Team Umwelt und Nachhaltigkeit\, Team Politischer Lesezirkel und das Team Demokratiechor.\n“AWO l(i)ebt Demokratie” ist ein Projekt des Arbeiterwohlfahrt Landesverbands Bayern e.V. Es ist Teil des Bundesprogramms „Zusammenhalt durch Teilhabe“ und wird gefördert durch das Bundesministerium des Innern und für Heimat.\n\nLinks:\nhttps://www.awo-bayern.de\nhttps://www.demokratie.awo.org\nhttps://www.zusammenhalt-durch-teilhabe.de/\nhttp://amcha.de/
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